Läuse oder Schuppen der Unterschied ?

In diesem Text werden wir Ihnen den Unterschied zwischen Läuse und Schuppen erklären

Läuse oder SchuppenGenerell sind Kopfhautschuppen kleine weiße Pünktchen. Diese lassen sich in zwei „Arten“ unterteilen: Und zwar in trockene und fettige Schuppen, da sie sich in Größe und Aussehen unterscheiden. Trockene Schuppen sind eher weiß und etwas kleiner. Sie treten oft im Zusammenhang mit einer trockenen Kopfhaut auf. Fettige Schuppen hingegen sind im Aussehen etwas gelber und meist größer. Sie fühlen sich oft ölig an. Ursache hierfür ist eine fettige oder gereizte Kopfhaut.

Läuse hingegen sind kleine Insekten, die sich auf der menschlichen Kopfhaut einnisten und dort als Parasit leben. Um dort zu überleben, ernähren sie sich vom menschlichen Blut. Der Körper reagiert auf den Speichel der Laus und diese Reaktion nehmen wir als starken Juckreiz wahr. Übertragen werden Läuse bei engem Kopfkontakt von Mensch zu Mensch. In der Regel helfen bei einem Befall spezielle Shampoos, die es in der Apotheke zu kaufen gibt.

Kopfhautschuppen werden oft durch den natürlichen Hefepilz Malassezia globosa hervorgerufen. Dieser Mikroorganismus befindet sich auf jeder menschlichen Kopfhaut und ernährt sich vom Talg. Der Pilz produziert daraufhin als Nebenprodukt die sogenannte „Ölsäure“. Manche reagieren darauf sensibler als andere. In diesem Fall gerät dann die Kopfhaut aus ihrer natürlichen Balance: Es kommt zu einer zu schnellen Hauterneuerung, wobei zu viele Hautzellen an die Hautoberfläche transportiert werden, wo sie zu sichtbaren Schuppen verklumpen. Eine juckende Kopfhaut kann auch ein erstes Anzeichen für ein bevorstehendes Schuppenproblem sein.

Dagegen kann ein zinkhaltiges Anti-Schuppen-Shampoo helfen, denn Zink bekämpft den Pilz, sodass sich die Kopfhaut wieder beruhigen kann. In den Head&Shoulders Produkten ist eine spezielle Formel aus Zinkpyrithion und Zinkcarbonat enthalten, die den Mikroorganismus Malassezia globosa, also den Hauptauslöser von Schuppen, unter Kontrolle bringt. Zudem wird die Produktion von überschüssigem Talg reduziert. Dadurch verringert sich auch die Vermehrung des Pilzes.

Als Folge daraus wird weniger Ölsäure produziert, die für Irritationen der Kopfhaut verantwortlich ist. Eine Regeneration der Kopfhaut wird so unterstützt und die Schuppenbildung wird unterbunden. Wichtig ist hierbei, dass die Anti-Schuppen-Shampoos regelmäßig und über einen dauerhaften Zeitraum hinweg angewendet werden, sonst können die Schuppen leider jederzeit wiederkehren. Denn der Wirkstoff Zink hält den Pilz in Schach und kann so langfristig dafür sorgen, dass sich die weißen Flöckchen nicht mehr bemerkbar machen – weiteren Kopfhautproblemen kann man so vorbeugen.

Wenn’s juckt und man weiße Pünktchen auf den Haaren erkennt, denkt manch einer voller Entsetzen an Läuse. Die Läuseeier, Nissen, lassen sich jedoch relativ leicht von Kopfschuppen oder anderen Substanzen unterscheiden.

Kann man die weißen Partikel verschieben oder leicht entfernen, kann man beruhigt aufatmen. Dann handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht um Nissen. Diese werden von den Läusen regelrecht am Haar festgeklebt. Sind die Kopfläuse geschlüpft, bleiben die leeren, weißlichen Hüllen zurück. Eine gezielte Bekämpfung ist dann nötig.

Juckreiz kann auch durch Schuppen entstehen. Dann ist in der Regel ein Hautpilzbeteiligt. Er zeigt sich oft zusammen mit einer erhöhten Talgproduktion.

Was tun, wenn Läuse vorhanden sind?

Je nach dem, wie die Kontrolle ausfällt, werden unterschiedliche Schritte notwendig.

  • Schon der Fund einer einzigen lebendigen Laus bedeutet eindeutig einen Kopflausbefall, der umgehend behandelt werden sollte. Hier haben wir Tipps für die richtige Behandlung zusammengestellt.
  • Falls bei einer bereits begonnenen Behandlung nur Larven, aber keine Läuse entdeckt wurden, weist das auf einen weiter bestehenden Läusebefall hin, der zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine Ansteckungsgefahr darstellt, da Larven den Kopf ihres Wirtes noch nicht verlassen. Trotzdem ist eine konsequente Weiterbehandlung gefragt, um zu verhindern, dass sich die Larven zu geschlechtsreifen Läusen entwickeln, die Eier legen können.
  • Wenn bei der Kontrolle nur Nissen und keine Läuse oder Larven entdeckt wurden, gibt es zwei Möglichkeiten. Falls Eltern bereits mit der Behandlung begonnen haben, sollten diese nach den Angaben des Läusemittelherstellers weitergeführt werden, um eventuell noch lebende Eier abzutöten. Falls noch keine Behandlung begonnen wurde, handelt es sich bei den Nissen mit allergrößter Wahrscheinlichkeit um Überbleibsel eines früheren Befalls, da Eier nicht übertragen werden können.

Egal wie die Kontrolle ausfällt, das Thema Kopfläuse sollte ernst genommen werden. Bei einer ausbleibenden oder nicht sorgfältig durchgeführten Behandlung können sich die Läuse immer weiter verbreiten und zu einer lang anhaltenden Tortur für die ganze Familie werden. Hier ist ein eingebauter Link zur Behandlung von Läuse 

Sicher dir ein Mittel gegen Kopfläuse